RPG Maker Kurse: Mapping                                                                                     Seite 1

 

Stufe 1: Mapping - Schneewald Mapping

Kurs wurde erstellt von -=BlackDeath=-

Dies ist der 2te Teil unseres rpg2k.de Mapdesign-Kurses. In diesem Kursbereich soll aus einem Mac&Blue Chipset ein Schnellwald entstehen.

Hier ist das benutzte Chipset:

Als erstes überlegen wir, wie ein Schneewald auszusehen hat. Dies ist der wichtigste Schritt beim designen von Maps: Der Mapper muss sich vorstellen können wie in der Natur alles ausieht. Wie sieht denn nun ein solcher Schneewald aus? Nun diese Frage ist natürlich nicht leicht zu beantworten. Ein Wald ist natürlich nicht klein, dennoch achten wir darauf kleinere Maps zu machen die man zu einem großen Wald verbinden kann. Keinesfalls dürfen Bäume in reih und Glied stehen...in der Natur wächst auch alles kreuz und quer ;). Viel Abwechslung bietet die Natur... auch im Winter !. Verschiedene Bäume...Astgeröll auf dem Boden oder Tiere gibts natürlich in der Natur. Schauen wir uns mal das Mapping in der Praxis an:

1.Schritt: Layerchip/Bodentextur

Zuerst starten wir mit einem eisig7verschneiten Boden. Die kleinste Map-Einheit des RM2K ist 20*15 Felder, für einen kleinen Teil eines Waldes passend. Größere Maps folgen in einem späteren Mapping Kurs :D

2. Schritt:  Dichte Bäume

Wir setzen die Baumumrandungen natürlich nicht schnurgerade an die Mapränder ;) Die Natur lässt Bäume kreuz und Quer wachsen.

Für die Baumumrandungen werden die makierten Elemente des Chipsets genutzt =)

3.Schritt:  Baumstümpfe

Nur Blätterumrandungen sehen ja nett aus...aber irgendwie gehören zu Bäumen auch die Baumstämme ;) Diese werden auch gut gemischt und wild verteilt. Das obige Bild zeigt sehr schön den korrekten Einsatz von Baumstümpfen.

4.Schritt  Schnee

In einem Schneewald gibt es natürlich reichlich Schnee ;) schön Kreuz und quer verteilt wirkt allein schon dieses Bild passabel gemappt. Von nun an geht es ins Detail.

5.Schritt  Der Feinschliff

Objekte wie zum Beispiel Büsche...kaputte Baumstümpfe und abgebrochene Äste auf dem Boden findet man doch in jedem Wald...wichtig ist, das man niemals 2 dieselben Objekte unmittelbar nebeneinander stellt...erst recht nicht auf einer Höhe. Abwechlungsreichtum macht eine gute Map aus ! Nur überladen, also zuviel Objekte sollte man vermeiden...Übersichtlichkeit gehört auch zu einem guten Mapping. Auf dem obigen Screen seht ihr auch noch einen Steinboden den ich eingefügt habe. Dort kann man entlang gehen und der Weg führt in ein Schneedorf. Dadurch sieht der Spieler sofort, dass man dort entlang gehen kann um weiter zu kommen !

Was habe ich nun an diesem Bild verändert ? Schaut euch mal die Baum/Blätte rumrandungen an... ich habe eine 2te Ebene an Blättern hinzugefügt... das wirkt fülliger und realistischer.

6.Schritt  Der Ausklang...Atmosphäre

Zu guter letzt bringen wir noch etwas Atmosphäre in den Schneewald. Das erreichen wir mit einigen Tieren (Charaktersets). Auf dem Bild seht ihr einen Hasen der aus seinem Winterschlaf geweckt worden zu sein scheint und ein Insekt. Auf kleinen Maps sollte man nicht zu viele Charaktere  verteilen... Zusätzlich habe ich mit dem Event Call Weather Effect noch Schnee eingefügt der Mittelstark herabschneit.

Ich hoffe ich konnte euch ein passables Mapping vermitteln und ihr konntet einiges gebrauchen für eure eigenen Karten :D

Euer -=BlackDeath=-

 

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